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Erntedankfest: Danken und Denken


In der Pfarrei Queck bemühen wir uns darum, den Blick beim Erntedankfest aus der folkloristischen Verengung auf Getreide und Kartoffeln zu heben und die umfassende Bedeutung des Festes in den Blick zu bekommen. Was alles brauchen wir zum Leben?
Die Kinder und Konfirmanden bereiten zum Erntedankfest einen interessanten Familiengottesdienst vor.

Erntedankfest 2016

Lebenslement Wasser

Lebenselement "Wasser"
Drei Gottesdienste zum Erntedankfest in der Pfarrei Queck


Mit drei ganz unterschiedlichen Gottesdiensten begingen die vier Kirchengemeinden der Pfarrei Queck das Erntedankfest 2016. Mit einem Familiengottesdienst am 25. September in der Quecker Kirche. Mit einem Taufgottesdienst am 2. Oktober in einer Scheune in Sandlofs. Und mit einem Gottesdienst zusammen mit dem Obst- und Gartenbauverein am 9. Oktober in Rimbach. Die drei Gottesdienste näheren sich aus unterschiedlichen Perspektiven dem Thema "Lebenselement Wasser". Begleitet wurden die drei Gottesdienste mit dem Altarschmuck, der das Element "Wasser" mit einem blauben Altartuch anzeigte.

Hier gibts Bilder zu den drei Gottesdiensten >

Foto: Pierre Bouvain

Erntedankfest 2015

Gruppenbild 2015

Wenn die Welt ein Dorf mit 100 Einwohnern wäre
Familiengottesdienst in Queck, 27. September 2015

Gut sieben Milliarden Menschen wohnen auf dem Erdball. Eine Zahl, die unser Vorstellungsvermögen übersteigt. Aber was wäre, wenn die Welt ein Dorf mit nur 100 Einwohnern wäre.

Dieser Frage gingen fast 50 Kinder, Konfirmanden und Mitarbeiter aus der Pfarrei Queck an einem Wochenende im September auf dem Hoherodskopf nach. Die Pfarrei Queck hatte zu ihrer 15. Kinder- und Konfirmandenfreizeit in die Jugendherberge auf dem Hoherodskopf eingeladen. Von den 64 Kindern im Alter von 7-14 Jahren, die in der Pfarrei Queck wohnen, war jedes zweite Kind mit dabei. Eine kleine Zahl, wenn man bedenkt, dass die Weltbevölkerung pro Jahr um rund 84 Millionen Menschen anwächst. Pro Tag werden etwa 230.000 Kinder geboren. Pro Minute sind das etwa 159 Geburten. Das, was die Kinder sich erarbeitet hatten, wurde im Familiengottesdienst am 27. September der Gemeinde präsentiert.

Zu den Bildern und einem ausführlichen Bericht

Erntedankfest 2014

Gottesdienst in einer Scheune in Sandlofs, 5. Oktober 2014

Am 28. September feierten die Gemeinden der Pfarrei Queck einen gemeinsamen Familiengottesdienst in der Quecker Kirche. Am Sonntag darauf wurde in Sandlofs eine Scheune zum Gottesdienstraum umfunktioniert. Am 5. Oktober um 14.00 Uhr sammelten sich Gemeindeglieder aus der ganzen Pfarrei zum Gottesdienst in der Scheune Masuck in Sandlofs. Von 1999 bis 2006 hatte die Pfarrei Queck Gottesdienste in einer Scheune des Hofgutes in Rimbach gefeiert. Nun wurde eine Scheune in Sandlofs zum Gottesdienstraum. Der "Gemischte Chor Sandlofs" begleitete den Gottesdienst musikalisch. Elke Turba ersetzte die Orgel mit ihrem Akkordeon. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es für alle Kaffee und Kuchen. Pfarrer Bouvain hatte seine Predigt unter das Thema "Ein Land, in dem Milch und Honig fließen" gestellt.

Hier gibt's mehr Bilder >

Erntedankfest 2011

Erntedankfest 2011

Ist das Fischstäbchen noch zu retten?

Die Nachfrage nach Fischstäbchen ist seit jeher groß. Die knusprigen Rechtecke stellen vor allem bei Kindern und Jugendlichen eine Art Basisnahrung dar. Jeder Deutsche verspeist durchschnittlich 23 Fischstäbchen pro Jahr. Deshalb haben wir uns auf unserer Kinder- und Konfirmandenfreizeit mit dem Thema Nachhaltigkeit beim Fischfang beschäftigt.
In den Familiengottesdienst am Erntedankfest, 25. September 2011, brachten die Freizeitteilnehmer die Ergebnisse unseres Nachdenkens und Forschens ein. (Kirche Queck, 10.0 Uhr)

Der Gottesdienst wurde auf der Kinderfreizeit in Ulrichtsien vom 16.-18. September 2011 vorbereitet.
Hier geht's zu den Berichten und Materialen von der Kinderfreizeit.

Erntedankfest 2010: Ich wollt ich wär( k)ein Huhn

Ein weich gekochtes Ei zum Frühstück, grüne Soße zum Mittagessen oder ein Strammer Max am Abend - zur Feier des Tages ist ein Ei heute schon fast Pflicht. Unser Appetit auf Eier ist ungebrochen. In einem Monat werden in Deutschland fast 600 Millionen Eier verzehrt. Eier sind Allroundtalente, die täglich in Küchen auf der ganzen Welt ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen. Dabei sind sie nicht nur leckere, sondern auch gesunde Kraftpakate: Eier enthalten die Vitamine A, D, E und B, viele Mineralstoffe und natürlich Eiweiß

Eier gehören zum Erntedankfest dazu. Woher kommen die vielen Millionen Eier? Wie geht es den Hühnern, die die Eier legen? Wir wollen nachdenken, umdenken und danken.

Der Familiengottesdienst zum Erntedankfest wurde auf der Kinder- und Konfirmandenfreizeit vom 17.-19. September 2010 in Ulrichstein vorbereitet.

Zur Kinderfreizeit
Zu den Materialien und Arbeitsblättern

Erntedankfest 2009: Holz ernten

Thema des Familiengottesdienstes: Lebt den der alte Holzmichel noch - Holz ernten
In unseren Dörfern besitzen viele Familien Anteil am Wald. Die Arbeit im Wald hat früher vielen Landwirten über den Winter geholfen. Auch bei der Waldarbeit spricht man von der Ernte. Maschinen werden als Vollernter bezeichnet.
Vorbereitet wurde der Familiengottesdienst auf der Kinder–und Konfirmandenfreizeit vom
18.-20. September 2009 in Ulrichstein.

Erntedank 2008: Wind ernten

Wenn wir Erntedankfest feiern, dann müssen wir über Kartoffeln, Äpfel und Kohlköpfe hinausschauen. Das Erntedankfest kann kein folkloristisches Fest sein, das "die da auf dem Lande" noch feiern können, weil dort noch Kühe und ein Bulldog im Stall stehen. Beim Erntedankfest müssen wir nachdenken über unsere Lebensgrundlagen. Dazu gehört auch die Frage der Energie. Die fossilen Energieträger sind begrenzt und "schmutzig". Welche anderen Möglichkeiten gibt es, Energie zu gewinnen und zugleich dem Auftrag Gottes die Erde "zu bebauen und zu bewahren" nachzukommen?
Wir haben 2008 nach dem Wind gefragt. Wie haben Menschen Windnergie genutzt und wie kann sie heutige genutzt werden. Mit "Windkisten", die auf der Kinder- und Konfirmandenfrezeit in Ulrichstein gebaut wurden, informierten die Kinder die Gemeinde und regten zum Nachdenken an.

Von 1999-2006 Gottesdienste in der Scheune

Von 1999 bis 2006 haben wir unsere Erntedankgottesdienste in einer großen Scheune im Hofgut Lessig in Rimbach gefeiert. Die Scheune war von Mitgliedern der Jugendgruppe im September 1999 leergeräumt und hergerichtet worden. Eine große Erntekrone stiftete Familie Lessig. Mehr als 300 Besucher kamen jedes Jahr zu den Familiengottesdiensten an diesen besonderen Ort. Hier war die Nähe von Saat und Ernte besonders zu spüren.

Da aber die Dachkonstruktion der alten Scheune nicht mehr genügend Sicherheit bietet, mussten wir im Jahr 2007 die Gottesdienste in der Scheune aufgeben und in die Kirche zurückkehren. Da beim Gottesdienst jeder Quadratzentimeter der Scheune besetzt ist, bedeuten eventuell herunterfallende Dachziegelteile eine zu große Gefahr. Zur Diskussion stand die Sicherung des Innenraums der Scheune durch drei 4 mal 12 Meter große elastische Fangnetze. Aber die Sicherung des besonderen Gottesdienstraumes hätte annähernd 3.000 Euro gekostet, was die Kirchengemeinde sich nicht leisten kann. Nun hat die Pfarrei Queck mit den Scheunengottes-diensten leider auch ein Stück ihres Profils verloren.

So haben wir's bisher gemacht

25.09.2016 Lebenselement Wasser
Drei unterschiedliche Gottesdienste zum Thema: Familiengottesdienst, Taufgottesdienst und Gottesdienst zum Kartoffelfest.
27.09.2015 Wenn die Welt ein Dorf mit 100 Einwohnern wäre. Wie sind dann reich und arm verteilt? Wer hat Zugang zu frischem Wasser? Wer hat einen Computer usw. Der Gottesdienst brachte interessante Einblicke
28.09.2014 Solange die Erde steht soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. Die Kinder malten Arche-Noahbilder nach aus der St. Petri-Kirche in Schleswig und dem Ulmer Dom.
29.09.2013 Die vier Elemente: Erde, Feuer, Wasser und Luft. Der Gottesdienst wurde auf dem Inder- und Konfirmandentag der Pfarrei Queck vorbereitet.
30.09.2012 Dank für Beeren und Heckenfrüchte. Auf der letzten Freizeit in Ulrichstein untersuchten die Kinder Beeren und Heckenfrüchte. Alle waren erstaunt, in welchen Lebensmitteln die Wildfrüchte vorkommen.
25.09.2011 Ist das Fischstäbchen noch zu retten?
Die Kinderinformierten sich über die Bedingungen unter denen die heißgeliebten Fischstäbchen entstehen. Welche Bedeutung hat die Nachhaltigkeit in der Fischerei? Wie kann die Schöpfung bewahrt werden?
26.09.2010 Ich wollt ich wär (k)ein Huhn
Eier sind ein Wichtiger Bestandteil unserer Ernährung. Woher kommen die Eier? Unter welchen Bedingungen leben die Hühner? Konfirmanden besuchten einen Eierhof. Kinder informierten sich über Haltungsformen der Legehennen.
27.09.2009 Lebt denn der alte Holzmichel noch?
Holz wird geerntet. Bericht über einen Harvester, eine Holzvollerntemaschine; ein ehemaliger Waldarbeiter berichtet, ein Förster, ein Waldbesitzer. Ohne Wald kein Wasser - ohne Wasser kein Leben.
27.09.2008 Der Wind, der Wind...
Wir brauchen Energie. Die fossilen Energieträger sind begrenzt und "schmutzig". Windenergie ist sauber und kann helfen die Erde zu "bebauen und zu bewahren". Wanderung zum Windpark Ulrichstein; Bau von Windkisten; Informationen über die Geschichte des Windnutzung.
07.10.2007 Wasser - Gottes Segen für die Erde
Auf der Kinderfreizeit besuchten wir die Ohmquelle bei Ulrichstein und lernten etwas über den Wasserkreislauf. Die Kinder trugen 14 Eimer mit Wasser in die Kirche - der tägliche (!!) Verbrauch an Wasser pro Person. Hunger und Ungerechtigkeit in der Welt sind eigentlich Wasserprobleme.
24.09.2006 Ich glaube alle Kühe sind lila – oder?
Bilder und Film zum Leben einer Milchkuh im Stall; Was der Bauer auf dem Feld tun muss, Bilder und Texte; Kuhtanz der Kinder, Konfirmanden übertragen Psalm 104; Milchbauern erzählen im Gottesdienst von ihren Betrieben und Sorgen.
25.09.2005 Wer (Wen) macht die Banane krumm?
Viele Völker decken den Tisch (Rohstoffe aus aller Welt kommen in unser Land, weil wir kaum Rohstoffe haben); Banana-Boat-Tanz, Warum ist die Banane krumm? Guckkastenbilder in Bananenkartons erzählen vom Wachsen der Banane und ihrem Weg zu uns (Plantage, Transport usw.).
26.09.2004 Ein reicher Apfelsegen
Apfelgalerie mit verschiedenen Apfelsorten, Altar mit Bändern (Apfeldruck) geschmückt; Bilder zum Thema: Der Apfelbaum in Lauf des Jahres; Bienentanz: Apfelkuchen, Apfelsaft pressen, Apfelringe dörren, Apfelkernketten,
Predigt: „Wenn morgen die Welt unterginge, dann würde ich heute noch mein Apfelbäumchen pflanzen.“
21.09.2003 Der Kräutergarten – die Apotheke der Natur
Arbeitsgruppen berichten von der Freizeit und dem Besuch des Kräutergartens auf dem Ulrichsteiner Schlossberg. Konfirmanden zeigen Bilder von Kräutern und benennen deren Eigenart und Nutzen; Plakat mit gesammelten Kräutern, Anfertigen von Lavendelsäckchen, Körnerbilder, Ringelblumensalbe, Eingangs- und Fürbittengebet von Konfirmanden.
29.09.2002 Die tolle Knolle – unsere Kartoffel
Gottesdienst zum Erntedankfest und zur 1150-Jahrfeier Queck; Konfirmanden erkundeten Kartoffel; Kinder malten Bilder zur Lebensgeschichte der Kartoffel; Was man aus einer Kartoffel alles machen kann: Bilder von Kindern. Geschichtliches Theaterstück zur Einführung der Kartoffel in Queck, Kartoffelsacktanz, Predigt über Urkunde aus der traditio hattonis, Hilfe für den Nächsten.
23.09.2001 Wir haben euch zum Fressen gern
Tiere stehen im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Was Tiere fressen? Was der Mensch (fr)isst. Konfirmanden haben das Verhältnis zwischen Mensch und Tier nach der Schöpfungsgeschichte herausgearbeitet. Darüber auch die Predigt: Entdeckungen an Gen 1. (Verhältnis von Mensch und Tier)
24.09.2000 Unser tägliches Brot gib uns heute
Konfirmanden übertragen Eingangspsalm 104, Kinder stellen in Bildern vor, wie Brot entsteht: vom Feld bis zur Bäckerei; Konfirmanden erläutern Lied 508 Wir pflügen und wir streuen;
Predigt über Luthers Erklärung der vierten Bitte