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Zum 300-jährigen Jubiläum renoviert

Ober-Wegfurther Kirche, 1999
vor der Renovierung
Ober-Wegfurther Kirche, 2001
nach der Renovierung

Am 26. August 2001 feierte Ober-Wegfurth das 300-jährige Kirchenjubiläum. Eine Inschrift, die in rotem Sandstein über der Eingangstür in die Wand eingelassen ist, berichtet, dass die Kirche, die in ihrem Ursprung wahrscheinlich auf das 8. oder 9. Jahrhundert zurückgeht, im Jahr 1701 von den drei "Gemeinden Ober- und Unter-Wegfurth und Unter-Schwarz durch Beyhilf guter Leuth wiederum von neuem in Gottes Namen aufgeführt worden" ist.

Pfarrer Pierre Bouvain und der Ober-Wegfurther Kirchenvorstand hatten am 25. April 2002 alle "guten Leuth“, Ortsvorsteher, Vereinsvorsitzende, Kirmesburschen und Vertreter der Jugendgruppe in das Dorfgemeinschaftshaus Unter-Schwarz eingeladen, um das Geburtstagsfest der Kirche vorzubereiten.

Die vom Kirchenvorstand schon zu Beginn dieses Jahres beschlossene und bei der Kirchenverwaltung beantragte Außensanierung der Kirche konnte Anfang August abgeschlossen werden. Die Außensanierung war dringend notwendig geworden, weil sich der Verputz in weiten Wandbereichen scheibenförmig vom Putzgrund löste.
Nun wurde der lose Putz abgenommen und soweit erforderlich neu beigeputzt. Neu ist die Farbgebung: Die bisher in einem dunklen Farbton gestrichene Kirche erhielt jetzt einen cremefarbenen hellen Anstrich.

Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf knapp 50.000.- DM. Die Kirchengemeinde muss davon 35 Prozent (etwa 17.000.- DM) aus Eigenmitteln aufbringen.

Die Evangelische Kirchengemeinde Ober-Wegfurth mit ihren 347 Gemeindemitgliedern hat sich in den vergangenen zehn Jahren intensiv und kostenaufwendig um die Erhaltung ihres bedeutenden Kirchbaus bemüht.

So beteiligte sich die Kirchengemeinde in den Jahren 1986-1988 mit einem Eigenanteil von 30.000.- DM an der Orgelsanierung, der Bekämpfung von Holzschädlingen und einer notwendige Bauwerkssicherung der Kirche. Die Finanzierung geschah durch innerkirchliche Darlehen, die inzwischen zum größten Teil getilgt worden sind. Die finanzielle Situation der kleinen Gemeinde lässt keinen großen Spielraum. In Eigeninitiative hatten Gemeindeglieder 1998 für eine Teilsanierung des Daches gesorgt. Ortsvorsteher Richard Borneis konnte belegen, dass dabei 437 Arbeitsstunden von ehrenamtlichen Helfern erbracht worden sind. Der Kirchenvorstand ist froh, dass bei der jetzigen Sanierung, diese erbrachten Arbeitsstunden als Eigenleistung eingebracht werden konnten.

Berichte zur Sanierung und zum Kirchenjubiläum