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Sanierung des Außengeländes, 2008-2010

Kirche von Süden, (alte Ansicht, 2002) Kirche von Süden, (Ziel 2010, Fotomontage) Kirche Queck, 2015


Am Umfeld der Quecker Kirche wird seit dem 29. März 2010 wieder gearbeitet. Im Rahmen der Dorferneuerung hatte am 21.06.2008 die Umgestaltung des Kirchenumfeldes begonnen. Das alte Pflaster wurde entfernt und Wege neu angelegt. Der Kirchhang war durch tatkräftige Mithilfe des Kirchenvorstandes gerodet worden. Nun wird der Kirchhang aufgeschüttet und eingesät. Mit dem Pflanzen einiger Bäume sollen die Arbeiten bis Mitte April abgeschlossen werden.

Umgestaltung des Außengeländes an der Quecker Kirche
(Aus dem Exposé von Architekt Lachmann, Rimbach, 7. Mai 2007)

Der Platz um die Quecker Kirche herum wurde in früheren Zeiten als Friedhof genutzt. Dies ist noch aus der Karte von 1815 herauszulesen. Der Friedhof wurde dann 1839 nach außerhalb verlegt.

Plan Queck, 1815


Laut Pfarrchronik war das Gelände von Kirchhofmauern von beträchtlicher Höhe umgeben.
Einen Eindruck von der Höhe der angesprochenen Mauer um den Kirchhof vermittelt eine alte Postkarte, auf der neben Kirche und alter Schule auch besagte Mauer zu sehen ist. Die Mauer wurde später zur Hälfte abgetragen und das Material zum Wegebau verwendet. Gut erkennbar ist auch die Bepflanzung mit vier Bäumen auf dem Kirchplatz, die als Anhaltspunkt für die Neugestaltung dient.

Kirche und Schule Queck


Später abgerissen wurden das Anwesen Eichler östlich der Kirche und die alte Dorfschule, südlich an der Straße gelegen.

Planung der Umgestaltung
Die Grundidee für die Freiflächen um die Kirche liegt in der Schaffung eines klar gegliederten Kirchplatzes mit der Betonung der Achsen zu den Eingangsportalen. Dazu werden südlich und westlich der Kirche Zuwegung und Bepflanzung neu gestaltet.

Im Einzelnen sieht die Planung vor, im südlichen Bereich die alte Einfassung des Kirchhofes mit einer Mauer wieder aufzunehmen. Als Nebeneffekt ergibt sich, dass diese Mauer auch als Stützwand für die Terrasse des Dorfgemeinschaftshauses "Kulturscheune" dient.

An der Hangoberseite soll eine räumliche Abgrenzung durch eine dem früheren Verlauf des Friedhofs folgende Baumreihe mit vier Linden gesetzt werden. Diese soll zum einem den Raum um die Kirche fassen, aber gleichzeitig eine offene Begrenzung bilden, die im Gegensatz zum jetzigen „Wildwuchs“ Sichtbeziehungen zulässt. Der Hangbereich im Süden oberhalb der Betonwand wird vom Buschwerk befreit und anstelle dessen entweder mit Rasen angesät oder mit ortstypischen Bodendeckern bepflanzt.

Die Sanierung in Bildern

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