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2014 Fulda

Fulda ganz neu entdeckt

Tagesfahrt der Frauen– und Seniorenkreise ging in die Stadt Fulda, zum Antoniusheim und zum Schloss Fasanerie in Eichenzell
26. Juni 2014


Am Donnerstag, den 26. Juni war es wieder soweit: der traditionelle Tagesausflug der Frauen– und Seniorenkreise stand auf dem Programm. Jedes Jahr organisiert der Frauen– oder Seniorenkreis, der auch den Weltgebetstag vorbereitet, einen gemeinsamen Tagesausflug. In diesem Jahr waren es Evi Schul und Karin Diehl vom Seniorenkreis in Queck, die für die Organisation des Tagesausflugs zuständig waren. Die beiden hatten sich bei der Vorbereitung mehrere Ziele gesetzt: Nicht zu weit fahren. Keine langen Wege, damit auch die Älteren mitfahren können. Etwas Interessantes und Beeindruckendes entdecken. Als Ziel hatten sich die beiden deshalb Fulda ausgesucht.

Jeder kennt Fulda, so ist die weit verbreitete Meinung, denn wir fahren in die nahe gelegene Stadt zum Einkaufen. Einkaufen sollte aber nicht das Ziel der Tagesfahrt sein. So musste ein Fachmann her, der uns das zeigen könnte, was wir von Fulda bisher nicht gesehen hatten. In Horst Müller aus Angersbach war der Fachmann gefunden. Müller hatte die Frauen schon bei ihrem Kurzausflug im Oktober nach Angersbach sachkundig und humorvoll durch die Angersbacher Kirche geführt. Dass Horst Müller als Pensionär eine Ausbildung zum Fremdenführer in Fulda gemacht hatte, wussten wir damals noch nicht.

Wir trafen Horst Müller vor dem Dom in Fulda, vor dem wir uns schnell zum ersten Gruppenfoto aufgestellt hatten. Da die Gruppe aus der Pfarrei Queck nahezu 40 Teilnehmer zählte, hatte Herr Müller eine Kollegin mitgebracht und die große Gruppe wurde in zwei kleinere Gruppen aufgeteilt. Getrennt ging es dann zuerst in den hohen Dom zu Fulda.

Herr Müller verstand es, uns innerhalb des Domes an solche Stellen zu führen, an denen man sonst wohl achtlos vorbeigeht. Er half uns bei der Interpretation von Statuen und Gemälden. „Ach so ist das! Das habe ich nicht gewusst.“ Solche oder ähnliche Sätze waren oft zu hören.

Wir verließen dann den Dom und gingen einen kleinen Hügel hinauf zur Michaelskapelle. Auch hier verhalf uns Herr Müller zu allerlei ungewohnten Entdeckungen.

Gemeinsam ging es dann durch den Schlosspark hinüber zum Felsenkeller, um das Mittagessen einzunehmen. Der Bus holte uns danach direkt vor der Gaststätte ab und brachte uns durch Fulda zum Antoniusheim. Wo das Haus, in dem Behinderte Arbeitsplätze finden, genau liegt, das wussten die meisten Teilnehmer der Fahrt nicht. In kleineren Gruppen wurden wir durch verschiedene Werkräume geführt. In den einzelnen Räumen erklärten uns die dort arbeitenden Behinderten, was ihre Tätigkeiten sind und was sie herstellen. Die Gruppen trafen vor dem Laden und der Cafeteria des Antoniusheimes wieder zusammen. Nun konnten Erzeugnisse aus der biologischen Landwirtschaft des Antoniusheimes gekauft werden.

Mit dem Bus ging es schließlich weiter nach Eichenzell zum Schloss Fasanerie. Hier war Zeit für einen Rundgang und dann wurde auf der Terrasse bei herrlichem Sonnenschein Kaffee getrunken.

Den Abschluss machten wir nach kurzer Heimfahrt in der heimischen Gasthaus Sippel in Queck. Der Bus brachte danach alle Fahrtteilnehmer in die Dörfer der Pfarrei. (pb)