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2011 Ist das Fischstäbchen noch zu retten?

Kinderfreizeit 2011

12. Kinder- und Konfirmandenfreizeit 2011

Ist das Fischstäbchen noch zu retten?
16. bis 18. September 2011

Die Nachfrage nach Fischstäbchen ist seit jeher groß. Die knusprigen Rechtecke stellen vor allem bei Kindern und Jugendlichen eine Art Basisnahrung dar. Jeder Deutsche verspeist durchschnittlich 23 Fischstäbchen pro Jahr. Deshalb beschäftigten wir uns auf unserer 12. Kinder- und Konfirmandenfreizeit mit dem Thema Nachhaltigkeit beim Fischfang.
In den Familiengottesdienst am Erntedankfest, 25. September 2011, bringen wir die Ergebnisse unseres Nachdenkens und Forschens ein.

Bilder zur Freizeit 2011

Fischstäbchen im Auarium

Fischstäbchen im Aquarium

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=kbsPCaxS-ec

Zwei Fischstäbchen schwimmen im Auarium. Ein toller Film zur Motivation, sich mit der Frage zu beschäftigen, woher denn eigentlich die Fischstäbchen kommen.

Materialien und Infos zur Freizeit

Fischstäbchen

Hier können Materialien zur Kinder- und Konfirmandenfreizeit heruntergeladen oder als pdf-Dokumente angesehen werden.

Spielideen für eine Fischstäbchenolympiade [71 KB]
22 Spielideen für eine Olympiade rund um das Fischstäbchen, Schiffe und Meer.

Laufzettel zur Fischstäbchenolympiade [19 KB]
Um an der Fischstäbchenolympiade teilnehmen zu können braucht jeder Mitspieler einen Laufzettel, auf dem die Ergebnisse seiner Bemühungen eingetragen werden.

Urkunde zur Fischstäbchenolympiade [151 KB]
Für die Sieger bei der Fischstäbchenolympiade gab es eine lustige Urkunde.

Tagesplan von der Freizeit [81 KB]
Hier kann man sehen, was wir wann auf unserer Kinderfreizeit gemacht haben.

Film: Vom Fisch zum Fischstäbchen
Der informative Film vom Fisch-Informationszentrum e. V. zeigt den Weg des Fischstäbchens vom Fischfang bis in die Kühltruhe des Supermarkts.
http://www.fischinfo.de/index.php?1=1&page=video&link=v&id=705

Arbeitsblatt: Vom Fisch zum Fischstäbchen [846 KB]
Das Arbeitsblatt zeigt Szenenbilder des vorgenannten Films. Die Bilder müssen ausgeschnitten und in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Unter jedem Bild ist Platz für eine kurze Beschreibung. So entsteht ein Bericht darüber, wie Fisch zu Fischstäbchen verarbeitet werden.


12. Kinder– und Konfirmandenfreizeit in Ulrichstein vom 16.-18. September 2011:
"Ist das Fischstäbchen noch zu retten?"

Vom 16. bis 18. September 2011 laden wir alle Kinder im Alter von 6-13 Jahren und unsere Konfirmanden ein zur zwölften Kinderfreizeit in Ulrichstein. Auf dieser Freizeit spielen, basteln und arbeiten wir zu dem Thema: „Wie ein Fisch im Wasser.“ Wir wollen auch in diesem Jahr wieder den Familiengottesdienst zum Erntedankfest am 25. September um 10.00 Uhr in der Quecker Kirche vorbereiten.

Die Kinderfreizeit wird wieder von Mitarbeiterinnen aus dem Kirchenvorstand und unseren Kindergottesdienstgruppen so wie Pfarrer Bouvain begleitet.

Anreise: Freitag, 16. September 2011:
15.00 Uhr ab Unter-Wegfurth,
15.05 Uhr Ober-Wegfurth,
15.10 Uhr Unter-Schwarz,
15.15 Uhr Rimbach,
15.20 Uhr Queck, 1
5.25 Uhr Sandlofs
jeweils an den Bushaltestellen bzw. Dorfgemeinschaftshaus.

Rückreise: Sonntag, 18. September 2011:
12.45 Uhr ab Ulrichstein. Wir werden etwa gegen 13.30 Uhr wieder in den Dörfern der Pfarrei sein.

Kosten: Die Freizeit wird von der Evangelischen Pfarrei Queck bezuschusst.

Von den Teilnehmern erbitten wir einen Unkostenbeitrag in Höhe von 35,00 €. Darin sind alle Kosten für Fahrt, Unterkunft und Verpflegung enthalten. Das Geld wird in Ulrichstein eingesammelt.

Mitzubringen sind: Bettwäsche (Bettlaken, Bettbezug, Kopfkissenbezug). Bettwäsche kann auch zum Preis von 4,50 € im Haus entliehen werden. Wetterfeste Kleidung, feste Schuhe für einen Spaziergang, Bibel und Gesangbuch (wenn vorhanden), Schreibzeug, Schere, Uhu, Wasserfarben und Pinsel (wenn vorhanden)

Anmeldungen bitte umgehend an:
Evangelisches Pfarramt
Hinter der Pfarr 2,
36110 SCHLITZ-QUECK


Pressebericht über die Kinderfreizeit

Ist das Fischstäbchen noch zu retten?
Erntedankfest der Pfarrei Queck auf der 12. Kinderfreizeit vom 16.-18. September 2011 vorbereitet

(QUECK/pb)Am kommenden Sonntag laden die Kirchengemeinden der Pfarrei Queck um 10.00 Uhr zu einem gemeinsamen Familiengottesdienst in die Quecker Kirche ein, um das Erntedankfest zu feiern. Der Gottesdienst geht der Frage nach: „Ist das Fischstäbchen noch zu retten?“

Auf der 12. Kinder- und Konfirmandenfreizeit in Ulrichstein sind am vergangenen Wochenende 52 Kinder, Konfirmanden und Mitarbeiter dieser Frage nachgegangen.

Schon seit vielen Jahren versucht die Pfarrei Queck zum Erntedankfest mehr als nur Kartoffeln, Getreide und Kürbisse in den Blick zu nehmen. „Das Erntedankfest will“, so der Quecker Pfarrer Pierre Bouvain, „ein Fest sein, bei dem wir für alles, was wir ernten, danken.“ Seit nunmehr 12 Jahren wird der Familiengottesdienst auf einer Freizeit in Ulrichstein vorbereitet. Themen der vergangenen Jahre waren u. a.: Brot, Getreide, Wind, Wasser, Holz und Eier. In diesem Jahr will der Gottesdienst das Augenmerk auf den „Fisch“ als Lebensmittel lenken. Fisch gehört wie Brot, Kartoffeln und Getreide zu unseren Grundnahrungsmitteln. In Deutschland werden pro Jahr rund 1,3 Millionen Tonnen Fisch und Fischereierzeugnisse gegessen, das sind 15,7 kg (Fanggewicht) pro Einwohner. Dabei gab es in Deutschland eine klare Vorliebe für Fische aus dem Meer. Alaska-Seelachs (20,1 %), Hering (18,6 %), Lachs (12,8 %), Thunfisch (9,6 %) und Pangasius (6,5 %) sind die am meisten konsumierten Fische. Diese fünf Fischarten deckten rund zwei Drittel des Fischverbrauchs in Deutschland ab. Eine besondere Art des Fisches ist bei Kindern seit je her beliebt: das Fischstäbchen. Die knusprigen Rechtecke stellen vor allem bei Kindern und Jugendlichen eine Art Basisnahrung dar. Jeder Deutsche verspeist durchschnittlich 23 Fischstäbchen pro Jahr.

Auf der Kinder- und Konfirmandenfreizeit wurde den Fragen nachgegangen: Wo leben Fischstäbchen? Woher kommen sie? Den meisten Freizeitteilnehmern war klar, dass Fischstäbchen keine Fischgattung im Meer ist und dass man sie nicht in einem Aquarium halten kann. Aber wie Fischstäbchen gemacht werden und wie genau der Weg vom Fang bis in die Kühltheke aussieht, das war nur den wenigsten bewusst.

Nachdem am Ankunftstag die Zimmer verteilt und bezogen waren, traf sich die große Freizeitgruppe, um sich durch einen Film über die Entstehung der Fischstäbchen zu informieren. Eine Auswertung des Films geschah in Kleingruppen. Nach diesen ersten Eindrücken folgte ein Abendspaziergang zur Ruine des Bergschlosses Ulrichstein. Der Tag schloss mit einer Abendandacht, bei der auf das Symbol „Fisch“ im christlichen Glauben hingewiesen wurde. Das griechische Wort für Fisch lautet nämlich ICHTHYS. Aus den Anfangsbuchstaben dieses Wortes lässt sich in der griechischen Sprache das Bekenntnis bilden: „Jesus Christus Gottes Sohn unser Heiland.“

Am zweiten Freizeittag informierte Förster und Kirchenvorsteher Helmut Daubert zunächst alle Freizeitteilnehmer grundlegend über die heimischen Fischarten. Diesem Thema gingen dann die Konfirmanden zusammen mit dem Förster weiter nach, während die anderen Freizeitteilnehmer in sieben Kleingruppen große Bilder zur biblischen Schöpfungsgeschichte gestalteten.

Nach dieser Vorarbeit für den Familiengottesdienst startete dann auf dem Gelände des Freizeitheimes eine große „Fischstäbchenolympiade“. An elf Stationen konnten sich die Kinder in Geschicklichkeit und Schnelligkeit messen. Da ging es u. a. darum, ein Schiff mit verschiedensten Materialien zu beladen, Fische zu angeln, in die Wanten zu klettern oder Seemannsknoten zu binden.

Am Nachmittag erhielt jeder Freizeitteilnehmer einen Korken und einen Schaschlikspieß mit der Aufgabe, daraus ein schönes und schwimmfähiges Schiff zu bauen. Man musste nicht allein bauen, sondern konnte Gruppen bilden und noch weitere Materialein vom Freizeitgelände verwenden. Sofort bildeten sich kleine Arbeitsgruppen und eine ganze Reihe schöner Schiffe entstand. Nach dem Kaffeetrinken machte sich die Freizeitgruppe auf den Weg zu einem Bach im Wald, um die Schwimmfähigkeit der Schiffe zu testen. Auf dem Rückweg sammelten alle Holz für ein Lagerfeuer, das dann am späten Abend angezündet wurde.

Am Sonntagvormittag gab es letzte Absprachen, wie die Gruppenergebnisse in den Familiengottesdienst in Queck eingebracht werden können. Dann feierten die Freizeitteilnehmer gemeinsam Gottesdienst, gleichsam als Probe für den Gottesdienst am Sonntag um 10.00 Uhr in der Quecker Kirche. Den Erntedankgottesdienst werden der MGV Queck und der Posaunenchor musikalisch ausgestalten. Die Kinder und Konfirmanden laden die Gemeinde ein, darüber nachzudenken, wie wir mit dem Lebensmittel „Fisch“ richtig umgehen können. Wie kann die Fischerei nachhaltig gestaltet werden, so dass wir dem Auftrag des Schöpfers nachkommen, „die Erde zu bebauen und zu bewahren.“