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Konfirmandenfreizeit 2011

Auf der Konfirmandenfreizeit vom 13.-15. Mai 2011 wurde der Gottesdienst mit Vorstellung der Konfirmanden vorbereitet. Der Gottesdienst trug den Titel: "Meine Träume vom Leben: Nichts ist unmöglich." Für den Gottesdienst fertigten die Konfirmanden in Anlehnung an die dreidimensionalen Bildkästen des Künstlers Volker Kühn eigene Bildkästen an.


Meine Träume vom Leben: Nichts ist unmöglich!
Konfirmanden der Pfarrei Queck stellen sich am Sonntag im Gottesdienst vor - Bericht über die Konfirmandenfreizeit

(QUECK/pb)
Im Gottesdienst am kommenden Sonntag stellen sich die Konfirmanden der Pfarrei Queck in der Gemeinde mit kleinen Kunstwerken vor. Der Gottesdienst steht unter dem Thema: Nichts ist unmöglich!

Mit Riesenschritten geht es für die sieben Konfirmandinnen und fünf Konfirmanden aus den sechs Dörfern der Pfarrei Queck auf den Abschluss der Konfirmandenzeit zu. Am vergangenen Wochenende war die Konfirmandengruppe mit ihrem Gemeindepfarrer Pierre Bouvain in Ulrichstein zu ihrer zweiten Konfirmandenfreizeit. An den drei Freizeittagen wurde der Vorstellungsgottesdienst vorbereitet, zu dem die Gemeinde am kommenden Sonntag um 10.00 Uhr in die Quecker Kirche eingeladen ist. Dann folgt am 29. Mai der Abschluss der Konfirmandenzeit, die feierliche Bekräftigung und Befestigung im Rahmen des Konfirmationsgottesdienstes.

Für den Vorstellungsgottesdienst hat sich die Konfirmandengruppe wieder ein künstlerisches Projekt vorgenommen und umgesetzt. Schon die Konfirmanden des vergangenen Jahres hatten bei ihrer Vorstellung ein Kunstprojekt präsentiert. In Anlehnung an kleine dreidimensionale Bilder des Künstlers Volker Kühn haben die diesjährigen Konfirmanden ihre Träume vom Leben in dreidimensionalen Kastenbildern gestaltet. Der Künstler Volker Kühn hat ein Bild geschaffen, dem er den Titel „Nichts ist unmöglich!“ gegeben hat. Man sieht auf diesem Bild eine Wippe, auf deren einen Seite ein einzelner Mann steht und auf deren anderen Seite ein Elefant. Natürlich müsste die Wippe an der Seite nach unten gehen, auf der der Elefant steht. Aber das Bild zeigt es anders herum. Die Wippe senkt sich an der Seite, auf der der einzelne Mann steht. Es ist eben nichts unmöglich.

Für die Konfirmanden beginnt jenseits der Konfirmation ein neuer Lebensabschnitt. Und verbunden mit dem Übergang vom Kindsein zum Erwachsenwerden scheint auch nichts mehr unmöglich. In hölzernen Kästen von 20 x 15 cm Größe haben die Konfirmanden ihre Träume vom Leben dargestellt. Hoffnungen werden ausgedrückt, Lebensmaxime im Bild dargestellt und Träume bildlich umgesetzt. Auf der Konfirmandenfreizeit wurde kreativ und zielstrebig gearbeitet, so dass kleine Kunstwerke entstanden sind. Da will einer der Konfirmanden „Maßstäbe setzen“, ein anderer will auf der „Erfolgswelle“ schwimmen und eine Konfirmandin hat ein Bild gestaltet zu dem Lebensmotto „Kein Weg ist zu weit.“

Bei ihren Bildern haben die Konfirmanden auch nach dem gefragt, was der christliche Glaube helfen und zu einem gelingenden Leben beitragen kann. Können Taufe, Konfirmation, Abendmahl und Kirche dem Menschen etwas geben, was über Ehrgeiz, Ausdauer und Fleiß hinaus für das Leben wichtig ist? Ihre Erkenntnisse werden die Konfirmanden am Sonntag im Gottesdienst präsentieren. Anders als bei einer „Prüfung“ vergangener Konfirmandenzeiten werden nicht biblische Texte oder Gesangbuchverse abgefragt. Die Konfirmanden stellen ihre Überlegungen vor und laden die Gemeinde ein, mit- und nachzudenken.

Dieser Artikel erschien auch im Schlitzer Boten am 19. Mai 2011