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Orgelherbst 2013

Orgelherbst 2013

Im Jahr 2013 lud die Pfarrei Queck wieder zu vier musikalischen Vespern im Orgelherbst ein.
Die Vespern feierten wir zu folgenden Terminen

08.09.2013 Musikalische Vesper in Rimbach, 18.30 Uhr
22.09.2013 Muaikslische Vesper in Ober-Wegfurth, 18.30 Uhr
27.10.2013 Musikalische Vesper in Queck, 18.30 Uhr
10.11.2013 Musikalische Vesper in Sandlofs, 18.30 Uhr

Mehr zu den Vespern im Jahr 2013

Musikalische Vesper mit Jubiläen

Dritte Orgelvesper: "Gottes Hände halten mich"
156 Jahre kirchenmusikalisches Engagement
KirchenmusikerInnen wurden geehrt QUECK


Orgel und Gesang sind in Gottesdiensten seit Jahrhunderten miteinander eng verbunden. Majestätische Klänge und breites Farbspektrum der "Königin der Instrumente" einerseits, das gemeinsame Einstimmen in Lieder andererseits – beides dient der Verherrlichung Gottes.

Von unserer Mitarbeiterin
SIGI STOCK

Im Rahmen der dritten Orgelvesper galt es, am Sonntag insgesamt 156 Jahre kirchenmusikalisches Engagement gebührende Anerkennung und Ehre zu erweisen. Eigens dafür war Dekanatskirchenmusikerin Diana Rieger nach Queck gekommen. Als wohlverdienter Rahmen für die Ehrung der langjährigen Kirchenmusiker wurde die dritte musikalische Vesper am letzten Sonntag genommen. Die Organisten Christiane Fink, Jochen Grabowski, Mario Stucki, Elke Turba und Johannes Moogk gestalteten die Vesper u.a. mit Werken von Ludwig van Beethoven, "Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre", Georg Friedrich Händel "Lascia ch´io pianga" aus "Rinaldo" sowie auch zeitgenössischen Komponisten wie Thomas Albus, Gabriel Pierné und Thomas Riegler.
Der Singkreis Queck, Dirigentin Ellen Moogk, untermalte die Vesper mit zwei Liedbeiträgen " Demos gracias al Senor" und "Zeit ist ein Geschenk". Als Gesangsduett brillierten, wie in vielen Vespern zuvor, Ellen Moogk und Mario Stucki, an der Orgel begleitet von Joachim Grabowski. Zu Gehör brachten sie am Sonntag "Gott ist gegenwärtig".
Die Laudatio für die zu Ehrenden hielt Dekanatskirchenmusikerin Diana Rieger. Persönliche Worte kamen von Hilde Braun für die Kirchenvorstände der Kirchengemeinden der Pfarrei Queck: Musik kann aufbauen, dem Schmerz und der Freude Gestalt geben und Menschen verbinden. Was wäre das Leben ohne Klang? Was wären die Gottesdienste und Kirchen ohne Musik?
Es würden nicht nur Klang und Farbe fehlen, die Verkündigung des Evangeliums sei ohne Musik überhaupt nicht vorstellbar. Deshalb freuen wir uns, so Hilde Braun, dass so viel Menschen in der Kirchengemeinde sich musikalisch engagieren und damit die Gottesdienste beleben.
Dankeschön für das Mitwirken bei besonderen Gottesdiensten für die vergangenen Jahrzehnte kirchenmusikalischer Arbeit und auch für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen. Speziell für Ellen Moogk und ihre 25-jährige Arbeit als Dirigentin des Singkreises Queck sprach Eva Schul im Namen des Chores Dankesworte aus. "Wir brauchen dich für die Liederauswahl und zum Dirigieren, und du brauchst uns notwendigerweise zum Singen und Mitgestalten. Nur beides zusammen macht die Sache stimmig. Danke für die gemeinsamen 25 Jahre, man könnte auch Silberhochzeit dazu sagen, mit verschiedenen Tönen, mit Höhen und Tiefen. Wir wünschen uns noch viele schöne gemeinsame Jahre mit dir, angelehnt an das Liedmotto "Zeit ist ein Geschenk", aber immer daran denken: sie ist kostbar und nicht unbegrenzt!
Dekanatskirchenmusikerin Diana Rieger in ihrer Laudatio: Sechs Musikerinnen und Musiker auf einen Streich, gemeinsam haben sie Begeisterung für die Musik, vorbildliche Zuverlässigkeit und Kreativität. Ob an der Orgel oder am Dirigentenpult, alle bringen ihr Talent und ihre fachliche Kompetenz gewinnbringend in das Gemeindeleben ein, bereichern und verschönern es. Christiana Fink, Jochen Grabowski und Mario Stucki überreichte Rieger die Urkunde für "10 plus 1-Jubiläum", (wurde 2012 leider verpasst). Christiana Fink trat 2002 in die Fußstapfen ihres Großvaters Andreas Lips, der zusammen mit Johannes Moogk das Orgelspiel bei Adolf Dunkenberger erlernte und in Zusammenarbeit mit ihm über 50 Jahre lang den Organistendienst in Queck versehen hatte. An Jochen Grabowski und Mario Stucki gewandt: Sie gewährleisten, dass die Rimbacher Orgel in den Gottesdiensten erklingt.
Rieger weiter: Was mich damals wie heute begeistert, ist die Bandbreite an Musikrichtungen, die überzeugend an den zur Verfügung stehenden Organistinnen und Organisten umgesetzt werden.
Hier richtet sie ihre Dankesworte an Organistin Elke Turba und erinnerte dabei an ihre popularmusikalischen Stücke, die sie gemeinsam mit Tochter Katrin in Sandlofs dargeboten hatte. Rieger dankte Elke Turba für ihre 33-jährige Dienstzeit an der Orgel.
Seit fünf Jahren ist Elke Turba schwerpunktmäßig in Sandlofs tätig.
Neben fünf Organistinnen und Organisten wurde Ellen Moogk als Chorleiterin geehrt. Seit 25 Jahren leitet sie erfolgreich den Singkreis Queck. Mit ihm erarbeitet sie nicht nur traditionelles sondern auch modernes Liedgut. Zentrales Anliegen ist die musikalische Mitgestaltung von Gottesdiensten. Wenn man jetzt alle Ehrungen zusammenzählt, kommt man erst auf 91 Jahre kirchenmusikalisches Engagement. Fehlen also noch genau 65 Jahre. Genau diese Jahre gehören zu Organist Johannes Moogk. Seit 65 Jahren versieht er den Organistendienst in Queck.
Das sei eine gewaltige Leistung. Im Evangelischen Dekanat Vogelsberg zählt Johannes Moogk zu den Dienstältesten unter den noch Aktiven. Diana Rieger wünschte den Geehrten, das sie weiterhin von der Begeisterung für die Musik getragen werden, dazu alles erdenkliche Gute, Gesundheit und Gottes Segen.
Pfarrer Pierre Bouvain stellte seine Predigt zu den Liedversen "Meinem Gott gehört die Welt" zusammen. "Unsere Jubilare schauen auf viele Dienstjahre, insgesamt 156 Jahre, zurück. Bei unzähligen normalen Gemeindegottesdiensten haben die Organisten gespielt, der Singkreis gesungen. Festgottesdienste waren ebenfalls dabei.
Trauungen, Taufen – die Orgel erklang zu Beerdigungen, der Singkreis sang auf dem Friedhof. Immer wieder waren es andere Situationen, immer wieder andere Rhythmen des Lebens. Aber trotz des veränderten Rhythmus zieht sich die Melodie "Meinem Gott gehört die Welt" immer durch. Sie hört man mal mehr, mal weniger. Sie erklingt verhalten, abgeändert, mal fröhlich im Vordergrund, mal eher im Hintergrund.
Aber das Lied mit seiner Botschaft "Gottes Hände halten mich" ist immer herauszuhören. So wird das Lied durch diese Musik angelegt. Unser Leben ändert sich, kein Tag ist wie jeder andere. Aber Gott ist täglich da, seine Hände halten mich!"
Mit einem beschwingten Orgelspiel, einer Sortie in Es-Dur, von Louis-James-Alfred Lefébure-Wély, an der Orgel Diana Rieger, wurde die dritte musikalische Orgelvesper beendet.
Im März diesen Jahres haben alle Organisten der Pfarrei Queck in der Quecker Kirche insgesamt 17 beliebte und bekannte Orgelstücke eingespielt.
Diese Orgelstücke sind nun als CD zu erhalten. Die CD wird nicht verkauft, sondern man bittet vielmehr um eine Spende in Höhe von mindestens 15 Euro für die August- Gluck-Stiftung. Als Dankeschön erhalten Sie dann die Orgel-CD. Die CD eignet sich auch als Geschenk während des ganzen Jahres. Denken Sie an Menschen, denen Sie eine Freude machen wollen.


Vierte Musikalische Vesper in Sandlofs

Organistin Elke Turba

Am 10. November 2013 - Musik zur fünften Jahreszeit

Die Pfarrei Queck lädt am Sonntagabend um 18.30 Uhr zur vierten und letzten musikalischen Vesper in die Sandlofser Kirche ein. Die Sandlofser Organistin Elke Turba spielt „Musik zur fünften Jahreszeit“.

Als „fünfte Jahreszeit“ wird ein Zeitraum bezeichnet, in dem ein Ereignis stattfindet, das den Lebensrhythmus vieler Menschen so stark beeinflusst, wie es sonst nur der Wechsel der vier Jahreszeiten tut. Je nach Region wird die „fünfte Jahreszeit“ allerdings unterschiedlich definiert. In vielen Gegenden Deutschlands, besonders in den katholischen, gelten die Wochen, in denen Karneval, Fastnacht oder Fasching gefeiert wird, als „fünfte Jahreszeit“. Im sächsischen Erzgebirge gelten die Adventszeit und die Weihnachtszeit als „fünfte Jahreszeit“. In München feiert man überraschenderweise nicht das Oktoberfest, sondern die Starkbierzeit als „fünfte Jahreszeit“.

Die musikalische Vesper in Sandlofs beendet den diesjährigen Orgelherbst mit Melodien, die spielerisch mit dem Thema „fünfte Jahreszeit“ umgehen. Elke Turba hat dazu ein interessantes und zur Sandlofser Orgel passendes Repertoire ausgesucht.

Im Anschluss an den musikalischen Gottesdienst kann die Orgel-CD erworben werden, die die fünf Organisten der Pfarrei Queck im Frühjahr dieses Jahres eingespielt haben. Die CD wird zugunsten der August Gluck-Stiftung an diejenigen verschenkt, die mit einer Spende von mindestens fünfzehn Euro das Grundkapital der Stiftung erhöhen.

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