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Gemeindefest 2022

Wir haben unserer Kirche gezeigt, dass wir sie gernhaben!
Die Pfarrei Queck feierte zum 43. Mal ihr Kindergottesdienst- und Gemeindefest


Am Sonntag, den 26. Juni 2022 feierten die vier Kirchengemeinden der Pfarrei Queck zum 43. Mal ihr traditionelles Kindergottesdienst- und Gemeindefest in der Quecker Kirche und im angrenzenden Pfarrgarten.

Bei herrlichem Sonnenschein riefen die Glocken am vergangenen Sonntag um 13.00 Uhr die Gemeindeglieder aus Unter- und Ober-Wegfurth, Unter-Schwarz, Rimbach, Queck und Sandlofs zum gemeinsamen Familiengottesdienst in der Quecker Kirche zusammen. Der Gottesdienst bildete den Auftakt zum Kindergottesdienst- und Gemeindefest der Pfarrei. Im Jahr 1977 hatte er damalige Pfarrer Klaus Steckenreuther dieses Fest erfunden, das dann jährlich am letzten Sonntag im Juni gefeiert wurde. In den vergangenen beiden Jahren musste das Fest wegen Corona leider ausfallen. In diesem Jahr aber sollte an die alte Tradition angeknüpft werden und das 43. Fest gefeiert werden.

Die Kinder, die sich an den beiden vorausgegangenen Sonntagen im Kindergottesdienst mit dem Thema „Taufe“ beschäftigt hatten, eröffneten nach der Begrüßung durch den Gemeindepfarrer Pierre Bouvain den Gottesdienst mit dem Lied: „Einen guten Morgen wünschen wir, guten Morgen dir und mir und allen, die gekommen sind.“

Neben den vielen kleinen und großen Gottesdienstbesuchern waren auch zwei Familien aus der Pfarrei Queck gekommen, um ihre Kinder Linus und Paula taufen zu lassen. Aus dem Kindergottesdienst wurde berichtet, was die Kinder für Gedanken mit der Taufe verbinden. Die Kinder sangen dann zuerst allein eine Strophe des Taufliedes „Weißt du, wie viel Sternlein stehen?“ Danach sang die ganze Gottesdienstgemeinde die beiden weiteren Strophen. Schließlich wurden Linus und Paula getauft. Jeder Täufling erhielt eine Taufkerze als Geschenk der Kindergottesdienstkinder.

Zur musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes trug dann der Projektchor, den Ute Fischer zur Konfirmation zusammengeführt hatte und der jetzt noch einmal auftrat, das Lied: „Gott kennt den Weg“ bei.

Die Kinder hatten sich im Kindergottesdienst mit Symbolen beschäftigt, die man mit der Taufe in Verbindung bringen kann. En Symbol ist der Fisch. Pfarrer Bouvain machte deutlich, dass der Fisch zu den urchristlichen Symbolen gehört. Er galt als Erkennungszeichen in der Urgemeinde. Fisch heißt auf Griechisch ICHTHYS. Und mit den griechischen Buchstaben können die fünf griechischen Wörter für „Jesus Christus Gottes Sohn Heiland“ gebildet werden. Pfarrer Bouvain erklärte, dass das das kürzeste Glaubensbekenntnis des christlichen Glaubens sei.

Nun verließ die Gemeinde die Kirche und formierte sich zu einem Kreis um das Gebäude. Die Gemeindeglieder, große und kleine, fassten sich an den Händen. Unter Glockengeläut umrundeten dann alle gemeinsam dreimal die Kirche. Diese Umrundung der Kirche heißt in England „church clipping“, was so viel bedeutet wie „Umarmung der Kirche“. Die Gemeinde zeigt damit ihrer Kirche, dass sie sie gernhat.

Nach dem „church clipping“ wurde der Gottesdienst in der Kirche mit einem Lied, Gebet, Vaterunser und Segen beendet. Die Gemeinde wechselte den Ort und zog in den Pfarrarten, wo sie vom Posaunenchor mit Musik empfangen wurde. Im Garten des Pfarrhauses fanden sich für alle schattige Plätze, von denen aus den Beiträgen der drei Chöre aus der Pfarrei gelauscht werden konnte. Der Projektchor sang noch einmal, außerdem der Singkreis Queck und der gemischte Chor Sandlofs.

Für das leibliche Wohl war außerdem gesorgt worden. Es gab vom „dream team“ am Grill Brat- und Currywürste, kalte Getränke, bei deren Verkauf die Konfirmanden halfen, und Kaffee und Kuchen im Gemeinderaum, der zum Café umfunktioniert worden war. So blieben viele Besucher des Festes für längere Zeit im Pfarrgarten im Gespräch und Austausch fröhlich zusammen. Die Kinder hatten Gelegenheit Kerzen zu verzieren, Mandalas auszumalen und Sandbilder zu gestalten. Endlich wurde dann für die Kinder auch der Fallschirm ausgepackt und damit Spiele gespielt.

Das 43. Gemeindefest in Queck war wie in den vielen Jahren zuvor, wieder ein toller Erfolg.